… aus gegebenem Anlass wende ich mich an Euch:
macht weiter so! Schreibt weiter dutzende von Bewerbungen, um am Ende noch mehr Praktika zu absolvieren. Geht fleißig weiter zu Bewerbungsgesprächen und zahlt die Anfahrtskosten selbst. Fragt Eure Praktika- Ausbilder, was ihr für sie tun könnt und gebt Euch nicht mit Kopieren zufrieden. Erledigt Eure Aufgaben sorgfältig, aber behaltet das große Ganze im Auge. Nur wer auch die Zusammenhänge erkennt und von Enthüllungen phantasiert, hat genug Ideen, um ein Gespür für Themen und Spuren zu finden. Seid eckig und kantig – eingenordet wird mensch früh genug. Glaubt daran, irgendwann Leitartikler zu werden und seid fair auf dem Weg dahin. Sucht den Dialog, aber wisst auch, wann Ihr Euren Punkt machen müsst. Zeigt Biss, Mut und Engagement, denn nur dadurch könnt Ihr Euch bewegen. Stillstand und Anpassung ist öde. Nur wer Veränderungen riskiert, der kann auch am Ende neue Pfade einschlagen. Schreibt Euch die Finger wund und haut in die Tasten. Wir sind in einer Umbruchphase, nutzt die Gunst der Stunde und etabliert Euch als Marke. Zeigt den etablierten Medien wie es geht und wer die Nase vorn hat.
Lasst Euch bloß nicht einschüchtern. Wer an sein Talent glaubt, der muss hart dafür kämpfen, dass es verwirklicht wird. In diesem Sinne: Journalist ist man nicht, Journalist wird man – auch wenn der Weg dahin, anstrengend und steinig ist. Das war so – das bleibt so.


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Danke.
Schöne Antwort.
Sehr schön dein Post! Der Satz “Journalist ist man nicht, Journalist wird man” trifft meiner Meinung nach aber auf die meisten Berufe zu.
Und lernt, seid von seit zu unterscheiden.
Recht hast du _Flin_ – soeben korrigiert
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