Google: Der Kampf um Cloud-Computing ist eröffnet

12/01/2010

Google fliegt davon: Ab sofort kann jeder bei Google Docs Dateien mit einer Größe von einer Maximalgröße bis zu 250 MB hochladen. Dies ermöglicht jedem von überall die Dateien zu bearbeiten, zu verwalten und abzurufen. Das Prinzip ist nicht neu – Apple bietet mit mobileme bereits seit Jahren einen ähnlichen Dienst an. Auch andere Anbieter wie Rapidshare tummeln sich seit Ewigkeiten auf dem Markt. Google setzt aber nun zum großen Wurf an und hat ein schlagkräftiges Argument, um an den Konkurrenten im Bereich Cloud-Computing vorbei zu fliegen: Jeder Nutzer hat 1GB frei und kann für schlappe 0,17 Eurocent einen weiteren GB hinzukaufen – bei gleichzeitiger Möglichkeit die Daten zu verwalten, zu bearbeiten, weiterzugeben oder darüber zu tratschen.

Ginge es nach Google soll demnächst der ganze Arbeitsplatz ins Netz verlegt werden. Schreibprogramme, Grafikprogamme, Email-Programme – alles soll im Internet erledigt werden. Dies soll Rechner schlanker und schneller machen. Vor allem aber optimiert Google damit seine marktbeherrschende Position. Nexus-One, Echtzeit-Google-Suche, Cloud-Computing. Google gibt Gas. Ich bin kein Pessimist, aber die Möglichkeiten für Google scheinen erschreckend grenzenlos.

Wer seine Informationen bei Google sucht, sie dort verbreitet, ablegt, sogar weiterbearbeitet, darf sich am Ende nicht wundern, was für einen mächtigen Informations-Zombi mensch dort gezüchtet hat.

INTERESSANTE LINKS:

Apple VS Google

mashable

Umfrage: Cloud Computing ist Thema Nummer 1


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Martin January 14, 2010 at 2010-01-14T14:22:12+00:000000001231201001

Ich finde der Artikel sollte wenn schon denn schon vor allem auch Google-Chrome zumindest namentlich im Zuge der (gogle) cloud-computing Strategie nennen. Schließlich will Chrome schon seit langen auch die Usersoftware im Netz pushen.

Bless

martingiesler January 14, 2010 at 2010-01-14T14:50:18+00:000000001831201001

Das ist absolut richtig. Auch Chrome gehört zu Googles Strategie, Cloud-Computing ordentlich zu pushen.

siech January 14, 2010 at 2010-01-14T19:13:27+00:000000002731201001

hi martin.

empfinde ich genauso und habe vor kurzem einen kleinen text darüber geschrieben.

http://nullachtffze.wordpress.com/2010/01/07/rapidshare-wartezeiten-begeben-sich-ins-unendliche-also-ichwolke/

kennst du icloud schon?:)

martingiesler January 15, 2010 at 2010-01-15T10:35:14+00:000000001431201001

ICloud kenne ich auch. Aber es gibt wohl prinzipiell nach wie vor viele Fragen zur Sicherheit, die keiner beantworten kann. Nicht nur bei iCloud, sondern grundsätzlich zum cloud-computing…

siech January 15, 2010 at 2010-01-15T14:59:43+00:000000004331201001

sehe ich genauso. aber praktiscch ist es alle mal.

ich sag nur:

wer überwacht die wächter ;)

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